das kleine Konzert - Sonaten von J.S. und C.Ph.E. Bach

SONATEN VON J.S. BACH UND C.PH.E. BACH

Motoko Hosaka | Barockvioline
Yukie Yamazaki | Cembalo

Eintritt frei - Kollekte am Ausgang

Programm
 
1) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate I für Violine und obligates Cembalo h-moll, BWV 1014
komponiert um 1720-1723
1. Adagio
2. Allegro
3. Andante
4. Allegro
 
2) Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate in D-dur für Cembalo und Violine Wq71, H.502
komponiert um 1731 und bearbeitet um 1746
1. Adagio ma non molto
2. Allegro
3. Adagio
4. Menuet I-II
 
3) Johann Sebastian Bach 
Sonate VI für Violine und obligates Cembalo G-dur, BWV 1019 Frühfassung
komponiert um 1720-1723 und bearbeitet bis um 1741
 

Motoko Hosaka wurde in Japan geboren und erlernte im Alter von drei Jahren das Violinspiel. Sie gewann mehrere Wettbewerbe in der Schulzeit und fing schon früh ihre Tätigkeit als Mitglied bzw. Konzertmeisterin verschiedener Ensembles und Kammerorchester an.
Das Geigenstudium schloss sie mit dem Bachelor of Music an der Toho Gakuen Hochschule für Musik in Tokyo ab. Ihre künstlerische Ausbildung mit Schwerpunkt Violine und Kammermusik setzte sie anschließend in Deutschland bei Prof. Winfried Rademacher an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen fort. Ebenfalls dort führte ihr ausgeprägtes Interesse für Alte Musik sie zum Studium der Barockvioline, worin sie einen Master of Music bei Prof. Anton Steck absolvierte. Es folgte ein Postgraduate für zwei Jahre im Fach Barockvioline bei Prof. Midori Seiler am Mozarteum in Salzburg.
Ihre musikalische Bandbreite reicht von traditioneller Musik über Frühbarock bis hin zur Aufführung von zeitgenössischen Kompositionen. Sie konzertiert regelmäßig als Violinistin modernen Repertoires, als Barockgeigerin und Kammermusikerin in verschiedensten Besetzungen in Europa und Japan.
Bisher eingeladen wurde sie verschiedenen Festspiele u.a. Tanglewood Music Festival, Pacific Music Festival, California Chamber Music Festival, Hofmusik Akademie beim Schwetzinger Festspiel, Thüringer Bachwochen in Weimar, Barockfest im DomQuartier Salzburg, Mozartwoche Salzburg.
Mitglied von Quadro Melante und Gründungsmitglied von Sinfonia Concertata unter der Leitung von Anton Steck.


Die in Hokkaido geborene japanische Tastenspielerin Yukie Yamazaki erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünfzehn Jahren. Nach Klavierstudien in Japan und Deutschland mit einem Masterabschluss 2015 bei Prof. Irmgard Priester an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Anschließend begann sie dort das Studium der historischen Tasteninstrumente bei Prof. Marieke Spaans. Derzeit absolviert sie ein Masterstudium Hammerflügel am Mozarteum Salzburg bei Prof. Wolfgang Brunner sowie ein Bachelorstudium Cembalo bei Prof. Anne Marie Dragosits an der Bruckneruniversität Linz.
2017 gewann sie den 3. Preis und den Sonderpreis der Hermann-und-Ingrid-Frommhold-Stiftung für Alte Musik im 2. Internationaler Hammerklavier-Kammermusikwettbewerb „Fortepiano+” in Österreich. Sie ist gefragte Continuo-Spielerin, u.a. bei diversen Opernprodokutionen (z.B. am Landestheater Linz oder in Zusammenarbeit mit L’Orfeo Barockorchester bei den Donaufestowochen in Grein 2018).

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