BACH-TAGE 2019 - WERKE VON BACH UND BRAHMS

BACH-TAGE 2019 - BACH & BRAHMS

Cello & Flügel

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate G-Dur für Viola da gamba und Cembalo BWV 1027

Adagio (G-Dur)
Allegro ma non tanto (G-Dur)
Andante (e-Moll)
Allegro Moderato (G-Dur)

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate e-Moll für Violoncello und Klavier, op. 38
Allegro non troppo
Allegretto quasi Menuetto
Allegro

- kurze Pause (5 min) -

Johann Sebastian Bach
Sonate D-Dur Viola da gamba und Cembalo BWV 1028

Adagio
Allegro
Andante
Allegro


JOHANNES RAAB wurde 1985 in Leipzig geboren. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren vom ehemaligen Solocellisten des NDR Sinfonieorchesters Hamburg Edwin Koch.
Mit 15 Jahren wurde er schulbegleitend zum Studium an der Musikhochschule Lübeck in die Klasse von Prof. Troels Svane, dem damaligen Assistenten von Prof. David Geringas, aufgenommen. Anschließend studierte er an der Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ Dresden bei Prof. Konstantin Heidrich (Fauré Klavierquartett), Prof. Peter Bruns und Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt. Darüber hinaus vertiefte er seine Studien bei internationalen Meisterkursen, wie zum Beispiel bei Mstislav Rostropowitsch, Boris Pergamentschikow, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Miklós Perényi, Wolfgang Boettcher, David Geringas, Alban Gerhardt, Jens-Peter Maintz, Stephan Forck und Götz Teutsch. Er gab zahlreiche Recitals, beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Einblicke in die Aufführungspraxis der Alten Musik, der er mehrere Jahre seines Studiums widmete, erhielt er durch die intensive Arbeit mit Prof. John Holloway (Barockgeige) und Prof. Ludger Rémy (Cembalo). Abgerundet wurde seine Ausbildung als Substitut der Dresdner Philharmoniker und als Stipendiat der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden. Seit 2010 führten ihn Engagements als Solocellist von der Anhaltischen Philharmonie Dessau über das Staatsorchester Kassel nach Hamburg, wo er bis 2016 im Philharmonischen Staatsorchester engagiert war. Außerdem war er Solocellist im Kammerorchester Louis Spohr Kassel und spielt auf der selben Position in der Camerata Hamburg. Heute ist er ein gefragter Kammermusiker und Solist. Nach einigen erfolgreichen Jahren im Trio Abaton ist er nun fester Cellist und Gründungsmitglied des Nichiteanu Trio. Mit diesem Ensemble wird er 2020 unter anderem im Gasteig München, im Konzerthaus in Berlin sowie solistisch mit dem Orchestra di Padova e del Veneto und auf einigen wichtigen Festivals zu erleben sein. Sein Solo-Programm „préludes“, das er zusammen mit der Intendantin der SWP Insa Pijanka konzipierte, wurde mit
begeisterter Resonanz der Presse aufgenommen. Das „préludes“ Programm kombiniert Bachs Cello-Präludien mit modernen Solo-Werken für Violoncello mit Texten von zeitgenössischen Autoren und der Lutherbibel. Dabei wird auf einer Ebene der Lebensgeschichte Jesu, auf einer weiteren den vermeintlichen Hintergründen der Bach’schen Musik nachgespürt. Dieses Programm führt er mit Insa Pijanka nun schon im zweiten Jahr im deutschsprachigem Raum auf. Hier zeigt sich  nun nicht mehr nur als Cellist, sondern auch als Komponist. So schrieb die Hessisch Allgemeine Zeitung: „Bachs Präludien wurden in Raabs Interpretation zu Glanzlichtern. Souverän gestaltete der Cellist die vibrierende Flächigkeit ebenso wie Steigerungen, spürte dem Hochgefühl und der Melancholie nach. Besonders effektvoll begab er sich besonders in die Trance des letzten konzertanten D-Dur Präludiums.“ Sehr wichtig ist ihm sein Können weiterzugeben, daher unterstützt er leidenschaftlich einige Education Projekte wie das Theater-Jugendorchester Kassel und gibt Internationale Meisterkurse auf Einladung des weltweit agierenden Goethe-Instituts. Johannes Raab spielt ein Instrument von Carlo Antonio Testore, Mailand 1741.
Mehr Infos unter: www.johannes-raab.com

GUNNAR HAASE wurde 1983 in Hamburg geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von 12 Jahren an der Musikschule Norderstedt. Sehr schnell stellte sich ein ernsthaftes Interesse an der Musik und am Klavier ein und so gab er bereits im Alter von 15 Jahren erste Konzerte als Solist mit Orchester. Klavierabende und zahlreiche Konzerte als Kammermusiker folgten bald und führten Gunnar Haase zu Konzerten in ganz Deutschland und im europäischen Ausland.
Nach dem Abitur studierte er an der Musikhochschule „Franz-Liszt“ in Weimar und an der „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ unter anderem bei Prof. Ralf Nattkemper und Prof. Arne Torger und schloss sein Studium in Hamburg mit Bestnoten ab. Darüber hinaus vertiefte er sein Wissen auf diversen Meisterkursen. Unter anderem bei Ragna Schirmer und Hans-Jürg
Strub. Neben seiner Tätigkeit als Kammermusiker und Solist arbeitet Gunnar Haase auch als Chorleiter und Dirigent. Er leitet verschiedene Chöre in Hamburg und ist seit 2009 außerdem Dozent und Dirigent des Sinfonieorchesters beim Landesferienkurs für Musik in Schleswig- Holstein. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse für Chorleitung und Dirigieren und dirigierte diverse Chöre und Orchester, unter anderem den „Carl-Phillip-Emanuel-Bach Chor Hamburg“, den „Madrigalchor Kiel“, das „Concertone Hamburg“, die „Kantorei St. Jakobi Hamburg“, das „Vocalensemble St. Jakobi Hamburg“ und den „Chamber-Choir of Europe“.
Über seine aktive Konzerttätigkeit hinaus unterrichtet Gunnar Haase eine große Klavierklasse in Hamburg und ist außerdem als Juror bei verschiedenen Wettbewerben tätig.

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